Zellerstiftung


170. Lichtmesskonferenz am 8. Februar 2026 mit Yassir Eric: »Jesus sehen. Vom Hass zur Liebe verändert.«

Zum 170. Mal fand in Nagold am Sonntag, dem 8. Februar 2026 die Lichtmesskonferenz statt. Hauptreferent war der bekannte Pastor und Autor Dr. Yassir Eric, der das »Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen« in Korntal leitet.

Eric ist gebürtiger Sudanese mit muslimischem Hintergrund. Er bekehrte sich dann zum christlichen Glauben und ließ sich taufen, woraufhin er von seiner Familie verstoßen wurde, zeitweise im Gefängnis war und und dann sein Heimatland verlassen musste. Durch seine Biografie ist er ein ausgewiesener Kenner des Islam und des Nahen Ostens.

Von Kenia aus kam er 1999 nach Deutschland, er hatte inzwischen Theologie studiert und eine Familie gegründet. Er schrieb mehrere Bücher, ist als Redner unterwegs und hat die Bundesregierung beraten. Er versteht sich als Brückenbauer zwischen Islam und Christentum und ist Bischof der globalen kirchlichen Bewegung EKKIOS e.V.

Das Thema seines Vortrags im Hauptprogramm, das um 14 Uhr begann, lautete: »Jesus sehen. Vom Hass zur Liebe verändert.« Umrahmt wurde der Nachmittag von Lobpreis-Musik des Musikteams aus Spielberg.

Nach einer Kaffeepause und Zeit zur Begegnung fanden zwei Seminare statt: Yassir Eric sprach über ein Thema, über das er auch ein Buch geschrieben hat: »Wir müssen reden – über Integration und wie sie gelingen kann«. Parallel gaben Stephan Trick und ein Team von der Liebenzeller Mission Einblicke in das Projekt »impact«: »Sehen, wie Jesus wirkt – Erlebnisse mit Jesus im Ausland«.

Am Ende des Nachmittags gab es ein Podiumsgespräch mit den Mitwirkenden sowie ein Wort auf den Weg von Codekan Tobias Geiger. Parallel zur Lichtmesskonferenz fand ein Kinderprogramm mit der KEB Tübingen statt. Der Nachmittag endete gegen 17 Uhr. Die Konferenz wurde umrahmt von einer Missionsausstellung mit zahlreichen Infoständen christlicher Werke aus der Region Nordschwarzwald. Diese war bereits ab 13 Uhr geöffnet.

In ununterbrochener Folge lädt die Zellerstiftung seit 1857 zur Lichtmesskonferenz ein, einst versammelte der gläubige und wohlhabende Apotheker Gottlieb Heinrich Zeller (1794 bis 1864) regelmäßig alle Missionsinteressierten am damals arbeitsfreien Feiertag »Mariä Lichtmess«.

Leider können wir die Video-Aufzeichungen der beiden Beiträge von Yassir Eric nicht öffentlich auffindbar online stellen. Sie können aber die Links zu den Vorträgen erhalten, wenn Sie sich unter info@lichtmesskonferenz.de bei uns melden. In Kürze veröffentlichen wir an dieser Stelle einen zusammenfassenden Presseartikel.

Lichtmess

»Mariä Lichtmess« oder »Darstellung des Herrn« ist der 40. Tag nach Weihnachten und erinnert an die Darbringung Jesu als erstgeborenen Sohn im Tempel. Nach dem Gesetz des Mose war eine Mutter nach der Geburt 40 Tage unrein (3. Mose 12,1–8). Danach brachten Maria und Josef ihren Sohn nach Jerusalem. Der gottesfürchtige Simeon und die Prophetin Hanna kamen zur Darstellung im Tempel dazu und erkannten in Jesus das Licht der Welt. Lukas 2,22–40 berichtet davon.

Lichtmesskonferenz

Gottlieb Heinrich Zeller wollte einmal im Jahr alle Missionsinteressierten zu einem Austausch versammeln und nutzte dazu den damals arbeitsfreien Lichtmesstag, dem 2. Februar. Inzwischen findet die Konferenz am ersten Sonntag nach dem Lichtmesstag statt, wenn er nicht auf einen Sonntag fällt. Auch noch heute ist der Mittelpunkt der Veranstaltung der im Missionsbefehl festgelegte Auftrag an die Gemeinde: das Evangelium der ganzen Welt zu sagen. Die erste Lichtmesskonferenz war am 2. Februar 1857. Seither hat sie ununterbrochen jedes Jahr stattgefunden.

Dr. Gottlieb Heinrich Zeller (1794 bis 1864)

Gottlieb Heinrich Zeller (1794 bis 1864) war gottesfürchtig und wohlhabend. Er hatte einen Blick für die Herausforderungen seiner Zeit. Als Apotheker und Wissenschaftler war ihm immer auch das Wohl seiner Mitmenschen ein Anliegen. Mit der von ihm gegründeten Lichtmesskonferenz wollte Zeller den Christen in Württemberg die Mission ans Herz legen und den Blick für die Menschen in aller Welt weiten. Hauptredner der ersten Konferenz war der mit Zeller befreundete Pfarrer, Evangelist und Publizist Christian Gottlob Barth (1799 bis 1862) aus Calw. Das Erbe von Zeller lebt in dieser Konferenz fort – und auch im Veranstaltungsort, dem Gemeindehaus »Zellerstift«, das auf seine Stiftung zurückgeht und seinen Namen trägt.

Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2025 mit Prälat Ralf Albrecht und der Aufzeichnung seiner Vorträge

Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2024 mit Mihamm Kim-Rauchholz und der Aufzeichnung ihrer Vorträge

Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2023 mit Markus Schanz, mit Livestream-Aufzeichnung

Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2022 mit David Jarsetz, mit Livestream-Aufzeichnung und virtueller Missionsausstellung

Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2021 mit Franziska Stocker-Schwarz mit Livestream-Aufzeichnung und umfangreicher virtueller Missionsausstellung

Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2020 mit Johannes Luithle

Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2019 mit Heiko Bräuning

 

Kontakt

Zellerstiftung
Vorsitzender: Tobias Geiger
Kontakt: Dekanatamt Nagold
Hohe Straße 7/1
72202 Nagold
Tel.: 07452 2423
E-Mail: info@lichtmesskonferenz.de
Hausadresse »Zellerstift«:
Ev. Gemeindehaus Zellerstift
Lange Straße 17
72202 Nagold

Über uns

Das Erbe von Zeller lebt fort – und auch im Veranstaltungsort, dem Gemeindehaus »Zellerstift«, das auf seine Stiftung zurückgeht und seinen Namen trägt.

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Lichtmesskonferenz

Gottlieb Heinrich Zeller wollte einmal im Jahr alle Missionsinteressierten zu einem Austausch versammeln und benutzte dazu den damals arbeitsfreien Lichtmesstag.

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»HolyDay« in Nagold

Kirche im Autokino am Sonntag, 12.7.2020

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